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Athen 2004, Olympiade 2004
Athen 2004, Olympiade 2004
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Athen 2004, Olympiade 2004
       
Informationen für den Besucher der olympischen Spiele 2004 in Athen
       
Athen 2004 Sicherheit
       
Olympische Sicherheit liegt in der Verantwortung der griechischen Polizei (Ministerium für öffentliche Ordnung) und besonders der Sicherheitsabteilung Olympische Spiele (OGSD) einer speziellen Polizeieinheit, die für die olympischen Spiele 2004 aus der Küstenwache, der Feuerwehr und Verteidigungskräften gebildet wurde und dem Polizeichef direkt unterstellt ist.
       
ATHEN 2004 und das OGSD arbeiten mit der olympischen Beratungsgruppe (OAG), einer von sieben Ländern gebildeten Task Force mit umfangreicher Erfahrung in der Sicherheitsplanung großer Sportveranstaltungen, einschließlich der olympischen Spiele. Die sieben Länder sind Australien, Frankreich, Deutschland, Israel, Spanien, Großbritannien und die USA. Das OAG trifft sich regelmäßig, um Planung, Technik und Training zu besprechen.
       
  • Griechenland hat 800 Millionen USD Ausgaben für olympische Sicherheit, Infrastruktur und Ausrüstung eingeplant und ungefähr 50.000 Personen als Sicherheitskräfte den Spielen zugewiesen (dreimal so viele wie in Sydney und in Salt Lake City!).
  • Griechenland erhält Ratschläge von der Olympischen beratenden Gruppe, bestehend aus Sicherheitsexperten von USA, Israel, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Australien.
  • Die NATO übernimmt während der Spiele eine Luftüberwachung mit AWACS-Flugzeugen.
  • Es gibt Gespräche zwischen Athen und der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) über Hilfe im Ermitteln und Leiten der Abwehr eines möglichen “Dirty Bomb”- Attentats. Die USA stellten der IAEA 500.000 USD für die bei den olympischen Veranstaltungen einzusetzenden Strahlungsdektoren zur Verfügung. Die Strahlungsdetektoren (beweglich und stationär) werden außerdem auch an einigen Orten zur Grenzkontrolle eingesetzt.
  • Das olympische Dorf, die Pressedörfer und die Unterkünfte des technischen offiziellen Personals sowie olympische Hotels und der Hafen von Piräus, in dem die schwimmenden Hotels liegen, sind Bereiche, in welchen Sicherheitsmaßnahmen höchsten Grades installiert werden. Zu diesem Zweck ist für das olympische Dorf eine unabhängige Sicherheitseinheit geplant worden, ausgerüstet mit Sicherheitssystemen vom neuesten Entwicklungsstand. Das olympische Dorf, wird mit doppelten Sperren umgeben und mit Kameras und Röntgenanlagen gesichert sein.
  • Besondere Aufmerksamkeit wird auf den Schutz der olympischen Familie und der VIPs gelenkt. Die Sicherheitsmaßnahmen, die entwickelt werden, bestehen aus folgenden allgemeinen Maßnahmen (polizeiliche Überwachung des olympischen Straßennetzes, die Sicherung der Treff- und Sammelpunkte durch Beobachtung, ausreichende Kapazität für schnelle Reaktion auf Ereignisse usw.) und besondere Maßnahmen (Personenschutz, Austragungsortüberwachung, Vorauseskorten, Luftraumschutz usw.)
  • Das Verkehrsmanagement wird in einer voll ausgerüsteten Zentrale, dem Verkehrsüberwachungs- und Kontrollraum, nach einem Spezialplan geleitet, der eine Reihe von Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen vorsieht.
  • Olympische Sicherheitsplanung schließt auch das Schützen der lebenswichtigen Einrichtungen, wie Kraftwerke, Wasserwerke, Nachrichtentechnikinstallationen, sowie Versorgungsinstallationen für Erdöl und Erdgas ein.
 
Olympische Sicherheitsmaßnahmen bestehen weiter aus:
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1. Grenzüberwachung (von Land und Meer, durch Bündelung der Aktionen der Verteidigungskräfte, Küstenwachen, Grenzschutz und Polizei. Intensive Pass- und Zollkontrollen werden stattfinden)
2. Luftraumschutz (Flugsicherheitsverstärkung, Luftraum-überwachung, Verhindern des Überfliegens von besonderen Bereichen, medizinische Evakuierung per Flugzeug, Feuerbekämpfung, etc.),
3. städtische Gebietssicherheit (in ganz Griechenland, mit Schwerpunkt bei den olympischen Städten),
4. Feuersicherheit (basiert auf speziellen Verwundbarkeits- und Bedrohungstudien. Die größte jemals existierende Einheit aus Feuerwehrmännern wird zusammengestellt, bestückt mit einer Ausrüstung nach modernstem technischen Entwicklungsstand),
5. Reagieren auf Terrorismus (ein spezieller Anti-Terror-Plan, ein Krisenmanagementsystem, ein Geheimdienstnetzwerk und schnelle Eingreiftruppen stehen bereit und sind dementsprechend gut ausgebildet),
6. CBRN (ein Plan für den Umgang mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Bedrohungen wurde entwickelt, mit der Unterstützung von Experten aus Ländern welche in der olympischen Beratungsgruppe teilnehmen).
7. Die olympische Informationszentrale ist die Stelle für Sammlung, Registrierung, Synthese, Analyse und Beurteilung der Informationen von olympischem Interesse. Sie ist für die abschließende Bedrohungseinschätzung verantwortlich und tauscht Informationen mit 150 Ländern und internationalen Organisationen aus.
8. Eine Mannschaft von 41.000 Leuten wird um die olympische Sicherheit bemüht sein, darunter 21.000 Polizeibeamte, 3.300 Küstenwachenkräfte, 1.400 Feuerwehrleute, 7.000 Spezialkräfte, 2.800 private Sicherheitsunternehmen und 5.600 Helfer. Diese Mannschaft wird in einem speziellen Training für Ihr Einsatzgebiet vorbereitet, welches durch Experten aus den OAG Ländern geleitet wird. Insbesondere haben die USA, Großbritannien, Frankreich und Spanien Tausende von griechischen Polizisten in der Terrorismusbekämpfung und im Umgang mit explosiven Stoffen ausgebildet. Die Israelis haben das Training in Zusammenhang mit Selbstmordattentaten geleitet.
9. Die Bewertung der Sicherheitsmechanismen geschieht durch Übungen unter Teilnahme aller involvierten Personen und Einheiten. Sieben Hauptübungen, sowie viele kleinere Übungen sind bereits durchgeführt worden.
10. Zwei olympische Sicherheitshauptübungen fanden vom 6. bis 8. Februar und Mitte März statt. Sie werden von der olympischen Sicherheitsgruppe beobachtet und geleitet, um unter anderem, einen Angriff mit Massenvernichtungswaffen auszuschalten. Beide Übungen beziehen die Polizei, das Militär, das Gesundheitswesen und andere Stellen mit ein.
11. Die olympische Sicherheitsplanung wird mit Ausrüstungen nach dem neuesten technischen Entwicklungsstand unterstützt, einschließlich Radarüberwachungssysteme, mobile Hafenüberwachungssysteme, Hafensicherheitssysteme, mobile Krisenmanagementzentren, Hubschrauber, Flugzeuge, Schnellboote, Feuerbekämpfungsschiffe, Personenverletzungssicherheitssystem, Verkehrspolizeiausrüstung, IT-Systeme, Ausrüstung für CBRN Bedrohung usw.
12. Die beschriebene Planung ist das Resultat aus Zusammenarbeit mit Experten auf nationaler und internationaler Ebene. Die Letztere schließt das Nationale Olympische Komitee, das Internationale Olympische Komitee, unterschiedliche Länder und internationale Organisationen und besonders die Olympische beratende Gruppe ein.
       
Quellen: Das griechische Ministerium der allgemeinen Sicherheit /das Organisationskomitee der Olympischen Spiele Athens 2004
       
freie Übersetzung:
HELLASCLUB
M. Nikolaou & Fotomara 6
GR-34100 Chalkis
Tel. 0030-22210-79053
Fax. 0030-22210-79253
Mail frankj@otenet.gr
       
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