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Informationen für
den Besucher der olympischen Spiele 2004 in Athen |
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| Athen 2004 Sicherheit | |||||||
Olympische Sicherheit liegt in der Verantwortung
der griechischen Polizei (Ministerium für öffentliche Ordnung)
und besonders der Sicherheitsabteilung Olympische Spiele (OGSD) einer
speziellen Polizeieinheit, die für die olympischen Spiele 2004 aus
der Küstenwache, der Feuerwehr und Verteidigungskräften gebildet
wurde und dem Polizeichef direkt unterstellt ist. |
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ATHEN 2004 und das OGSD arbeiten mit
der olympischen Beratungsgruppe (OAG), einer von sieben Ländern gebildeten
Task Force mit umfangreicher Erfahrung in der Sicherheitsplanung großer
Sportveranstaltungen, einschließlich der olympischen Spiele. Die
sieben Länder sind Australien, Frankreich, Deutschland, Israel, Spanien,
Großbritannien und die USA. Das OAG trifft sich regelmäßig,
um Planung, Technik und Training zu besprechen. |
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| Olympische Sicherheitsmaßnahmen bestehen weiter aus: | |||||||
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1. Grenzüberwachung (von Land und
Meer, durch Bündelung der Aktionen der Verteidigungskräfte,
Küstenwachen, Grenzschutz und Polizei. Intensive Pass- und Zollkontrollen
werden stattfinden) |
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2. Luftraumschutz (Flugsicherheitsverstärkung,
Luftraum-überwachung, Verhindern des Überfliegens von besonderen
Bereichen, medizinische Evakuierung per Flugzeug, Feuerbekämpfung,
etc.), |
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3. städtische Gebietssicherheit
(in ganz Griechenland, mit Schwerpunkt bei den olympischen Städten),
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4. Feuersicherheit (basiert auf speziellen
Verwundbarkeits- und Bedrohungstudien. Die größte jemals existierende
Einheit aus Feuerwehrmännern wird zusammengestellt, bestückt
mit einer Ausrüstung nach modernstem technischen Entwicklungsstand), |
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5. Reagieren auf Terrorismus (ein spezieller
Anti-Terror-Plan, ein Krisenmanagementsystem, ein Geheimdienstnetzwerk
und schnelle Eingreiftruppen stehen bereit und sind dementsprechend gut
ausgebildet), |
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6. CBRN (ein Plan für den Umgang
mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Bedrohungen
wurde entwickelt, mit der Unterstützung von Experten aus Ländern
welche in der olympischen Beratungsgruppe teilnehmen). |
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7. Die olympische Informationszentrale
ist die Stelle für Sammlung, Registrierung, Synthese, Analyse und
Beurteilung der Informationen von olympischem Interesse. Sie ist für
die abschließende Bedrohungseinschätzung verantwortlich und
tauscht Informationen mit 150 Ländern und internationalen Organisationen
aus. |
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8. Eine Mannschaft von 41.000 Leuten
wird um die olympische Sicherheit bemüht sein, darunter 21.000 Polizeibeamte,
3.300 Küstenwachenkräfte, 1.400 Feuerwehrleute, 7.000 Spezialkräfte,
2.800 private Sicherheitsunternehmen und 5.600 Helfer. Diese Mannschaft
wird in einem speziellen Training für Ihr Einsatzgebiet vorbereitet,
welches durch Experten aus den OAG Ländern geleitet wird. Insbesondere
haben die USA, Großbritannien, Frankreich und Spanien Tausende von
griechischen Polizisten in der Terrorismusbekämpfung und im Umgang
mit explosiven Stoffen ausgebildet. Die Israelis haben das Training in
Zusammenhang mit Selbstmordattentaten geleitet. |
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9. Die Bewertung der Sicherheitsmechanismen
geschieht durch Übungen unter Teilnahme aller involvierten Personen
und Einheiten. Sieben Hauptübungen, sowie viele kleinere Übungen
sind bereits durchgeführt worden. |
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10. Zwei olympische Sicherheitshauptübungen
fanden vom 6. bis 8. Februar und Mitte März statt. Sie werden von
der olympischen Sicherheitsgruppe beobachtet und geleitet, um unter anderem,
einen Angriff mit Massenvernichtungswaffen auszuschalten. Beide Übungen
beziehen die Polizei, das Militär, das Gesundheitswesen und andere
Stellen mit ein. |
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11. Die olympische Sicherheitsplanung
wird mit Ausrüstungen nach dem neuesten technischen Entwicklungsstand
unterstützt, einschließlich Radarüberwachungssysteme,
mobile Hafenüberwachungssysteme, Hafensicherheitssysteme, mobile
Krisenmanagementzentren, Hubschrauber, Flugzeuge, Schnellboote, Feuerbekämpfungsschiffe,
Personenverletzungssicherheitssystem, Verkehrspolizeiausrüstung,
IT-Systeme, Ausrüstung für CBRN Bedrohung usw. |
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12. Die beschriebene Planung ist das
Resultat aus Zusammenarbeit mit Experten auf nationaler und internationaler
Ebene. Die Letztere schließt das Nationale Olympische Komitee, das
Internationale Olympische Komitee, unterschiedliche Länder und internationale
Organisationen und besonders die Olympische beratende Gruppe ein. |
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| Quellen: Das griechische Ministerium der allgemeinen Sicherheit /das Organisationskomitee der Olympischen Spiele Athens 2004 | |||||||
freie
Übersetzung: |
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